Digitale Herausforderung

Digitale Herausforderung: In Unternehmen gibt es viele Gestaltungsfelder

Die Digitalisierung hat Einfluss auf alle Unternehmensbereiche, egal ob Industriebetrieb oder Dienstleister. Damit ist die Zukunft vor allem eine digitale Herausforderung. Denn das gesamte Geschäftsmodell, die Unternehmenskultur, Organisation, Entwicklung und Produktion, Vertrieb und Marketing, Personalführung, Qualifizierung und Weiterbildung sind davon betroffen.

So unterschiedlich Unternehmen sind, so verschieden werden auch die Maßnahmen sein. Daher wird es eine einzig richtige Lösung nicht geben. Es geht auch nicht darum, alles sofort komplett zu verändern. Denn Rom ist bekanntlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Ziel ist stattdessen das aktive Suchen nach digitalen Möglichkeiten. Dabei bieten Ihnen die nachfolgenden Gestaltungsfelder eine Orientierung:

Digitale Herausforderung

Neue Geschäftsmodelle & Innovationsstrategien

Es geht darum, disruptive Innovationen in gewachsenen Strukturen voranzutreiben. Was sich in der Vergangenheit bewährt hat, kann Ihr Unternehmen heute auf das Abstellgleis bringen. Reagieren Sie auf veränderte Bedingungen im Markt. Je schneller Sie handeln können, desto besser wird Ihre Position im Wettbewerb. Die Fortschritte der Forschung sind nicht nur eine digitale Herausforderung, sondern bieten auch viele Chancen. Überdenken Sie also bestehende Geschäftsmodelle. Bleiben Sie zudem auf dem Laufenden, was digitale Chancen angeht.

Reaktion auf Veränderungen

Beispiele aus der Praxis:

  • Social Media-Präsenz zur Kundenbindung, insbesondere für den Einzelhandel
  • Partnernetzwerk zur Erweiterung des Portfolios
  • Online-Shop als zusätzlicher Vertriebskanal
  • Buchungsportal für Online-Terminvergabe

Produktionsmodell und Arbeitsorganisation

Stichwort „Agilität“ oder mit anderen Worten: Flexibles, proaktives und anpassungsfähiges Handeln in Zeiten digitaler Herausforderung. Wie sieht der zukünftige „Bauplan“ für Ihr Unternehmen aus? Welche digitalen Technologien können Ihren Kunden das Leben erleichtern? Mit welchen Technologien können Sie Ihre eigene Arbeit erleichtern und Ihr Geschäft konkret verbessern? Viele Arbeitsmittel und Prozesse lassen sich mittlerweile digitalisieren und vernetzen. Über Plattformen können die Kommunikation und Zusammenarbeit ebenfalls effizienter organisiert werden.

Digitalisierung und Arbeitsorganisation

Beispiele aus der Praxis:

  • Unterstützung durch Drohnen
    Zum Beispiel für Handwerker auf der Baustelle oder Landwirte auf dem Acker
  • Bestellung von Material direkt vor Ort
    Mitarbeiter im Außendienst bestellen noch beim Kunden per Smartphone oder Tablet
  • Plattformbasiertes Wissensmanagementsystem („Wiki“)
    Zum Beispiel für Ingenieurbüros
  • CRM-System (Kundenbeziehungsmanagement)
    Alle Informationen über Kunden abrufbar mit einen Klick
  • Digitale Assistenzsysteme übernehmen gesundheitlich belastende Tätigkeiten

Personalpolitik, Beschäftigung & Qualifizierung

Wie gestalten Sie die Personalpolitik für den digitalen Umbruch? Es wird zum Abbau in bestehenden und Personalaufbau in neuen Bereichen kommen. In Zeiten des Fachkräftemangels sollten Sie deshalb nicht untätig bleiben. Das bedeutet, dass Sie erfahrene Mitarbeiter rechtzeitig weiterbilden sollten. Dann können sie auch weiterhin für Sie tätig bleiben.

Digitalisierung und Mitarbeiterqualifikation

Beispiele aus der Praxis:

  • Konzepte zur Schulung für den Umgang mit Hard- und Software
    Zum Beispiel Tablets im Außendienst oder auf der Baustelle
  • E-Learning-Strategien
  • Neue Tätigkeitsfelder
    Zum Beispiel Online-Shop im Einzelhandel
  • Vermittlung von neuen Kompetenzen in der digitalen Arbeitswelt

Sozialbeziehungen & Kultur

Wie muss sich Ihre Unternehmenskultur verändern, damit Sie die digitale Herausforderung gemeinsam bewältigen können? An welchen Werten können sich Ihre Mitarbeiter zukünftig orientieren? Mit welchen Regeln konkretisieren Sie die Werte, für die Ihr Unternehmen steht? Statt „Jung gegen Alt“ heißt es „Alle gemeinsam“. Denn eine Vorwärtsstrategie funktioniert nur mit allen Beschäftigten und für alle Beschäftigte. Egal, ob „digital natives“ oder erfahrene Mitarbeiter, alle Mitarbeiter sind in den Kulturwandel miteinzubeziehen.

Digitalisierung und Unternehmenskultur

Beispiele aus der Praxis:

  • Gemeinsames Leitbild „Wie wollen wir arbeiten?“
    Erwartungen von jungen und erfahrenen Mitarbeitenden hinsichtlich Erreichbarkeit, Wissensaustausch mobiles Arbeiten etc.
  • Veränderungsbereitschaft
    Wo zeigt sich Widerstand und wie kann die Bereitschaft zur Veränderung erhöht werden?

Führung, berufliche Entwicklung & Karriere

Wie sieht Ihr neues Führungsleitbild für den digitalen Wandel aus? Wahrscheinlich nicht hierarchisch, denn dieser Führungsstil passt nicht mehr zum agilen Arbeiten. Agil ist das Gegenteil von schwerfällig, träge und unbeweglich. Auch wenn Ihr Ziel ein agiles Unternehmen ist, können Sie die Verantwortung nicht von heute auf morgen an Ihre Mitarbeiter geben. Denn Ihre Beschäftigten müssen sich erst in neuen Strukturen zurechtfinden. Insbesondere die sogenannten Soft-Skills sind dann wichtig. Beispielsweise sollten Sie und Ihre Mitarbeiter zuhören und unterschiedliche Standpunkte diskutieren können. Sie denken daran, offene Bürokonzepte oder neue Formen kollaborativer Arbeit einzuführen? Zuvor sollten Sie über Ihre Personalführung nachdenken.

Digitalisierung und Fachkräfte

Beispiele aus der Praxis:

  • Neue Führungskonzepte
    Alternativen zur inhaberorientierten und hierarchischen Führung
  • Führung von Mitarbeitern, die mobil unterwegs sind

Arbeitsplatz der Zukunft, Arbeitszeit- & Leistungspolitik

Welche Chancen bietet die Digitalisierung für eine menschliche Gestaltung der Arbeit? Es fängt schon bei der Arbeitszeit an: Sind Ihre Mitarbeiter bereit, permanent verfügbar zu sein oder wollen sie die Souveränität über ihre Zeit behalten? Brauchen Ihre Mitarbeiter Einzelbüros, offene Bürokonzepte oder kommt mobiles Arbeiten in Frage? Wie steuern und kontrollieren Sie die Leistung Ihrer Beschäftigten? Das sind nur einige Fragen, die auftauchen können. Mit dem Wandel können auch die psychischen Belastungen ansteigen. Um Burnout und Depressionen zu verhindern, sollte die Förderung der Mitarbeitergesundheit ebenfalls in Ihren Fokus rücken.

Digitalisierung und Arbeitsplatzgestaltung

Beispiele aus der Praxis:

  • Schichtplanungs-App
    Zum Beispiel in der Apotheke, Pflege, Produktion, Gastronomie
  • Offene Büroraumkonzepte
  • Orts- und zeitunabhängiges Arbeiten
    Zum Beispiel zum Reduzieren von Fahrtzeiten oder zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Professionelle Unterstützung

Mit meiner professionellen Unterstützung entwickeln Sie passgenaue Lösungen, um die digitale Herausforderung zu bewältigen. Ich begleite Sie in einem moderierten Prozess, der Sie zu geeigneten Lösungen und Maßnahmen führt. Dabei gehen wir mitarbeiterbeteiligt vor und genau auf Sie und Ihr Unternehmen zugeschnitten. Zudem aus finanzieller Sicht interessant: Die Beratung ist in Höhe von 80 Prozent förderfähig. Denn ich bin als Prozessberaterin für das FörderprogrammunternehmensWert:Mensch plus“ autorisiert.

Werden Sie jetzt aktiv! Für Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Greifen Sie einfach zum Hörer oder schicken Sie mir eine Nachricht.